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Assmann Elisabeth Foto: Elisabeth Aßmann

22. Februar 2017: Verbraucher bestimmen über ihr Kaufverhalten, ob sich Pelztierfarmen rentieren

Die letzten beiden Züchter von Pelztieren in Mecklenburg-Vorpommern geben laut Medienberichten zum Jahresende auf.

Die Schließung der Farmen ist Teil eines früheren Vergleichs, den Züchter und Land bei Verhandlungen um bessere Haltungsbedingungen geschlossen haben.

Ich begrüße die Ankündigung der Züchter. Das Ende der Pelztierzucht in Mecklenburg-Vorpommern ist ein gutes Signal. Leider wird für die Tiere damit aber nicht viel erreicht. Wir müssen davon ausgehen, dass die Pelztierhaltung in anderen Ländern weitergehen wird. Daher werden wir uns auf Bundesebene weiter dafür einsetzen, dass die Pelztierzucht verboten wird. Darüber hinaus streben wir eine Einigung auf EU-Eben an. Medienberichten zufolge, sind Züchter inzwischen in großer Zahl in andere europäische Länder ausgewichen. Allein in Polen sollen sich in den vergangenen Jahren mehrere hundert Pelztierfarmen angesiedelt haben. Der Markt boome, heißt es.

Wer den oft tierquälerischen Haltungsbedingungen ein Ende bereiten will, muss ein Kaufverhalten hinterfragen. Wer sich gegen pelztierbesetzte Jacken und Mützen entscheidet, nimmt damit auch Einfluss auf die Tierhaltungsformen und fördert den Tierschutz.

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